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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
211
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mr'nge, Rivieres, Verdun und andern Districken über-. ^ tragen wollte. Es wurde nachher auch würklich insWerk gesetzt, zu großem Misvergnügen des Herzogsvon Roguelüure, und mehrerer Größen in Guyenne undGascogne , welche so neidisch untereinander sind, daß> lsie aus keinerlei Weise leiden können, wenn man füreinen von ihnen etwas rhut.

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15.

nÄe,. Der Kardinal von Sourdis, der bis dahin sichsehr rechtlich betragen hatte', begieng auf einmal deninsolentesten Streich, den man sich denken kann. In.7:^« der Parlementshaft zu Bourdeaux befand sich ein 2 lde-licher, Rahmens Aucastelz, dem nach Urthel und Recht.-r^7 der Kopf vor die Füße gelegt werken sollte. FrühNMr hielt der Kardinal um dessen Begnadigung an, undals sie ihm abgeschlagen wurde, geht er von Hofweg, in Begleitung mehrerer Melichen, die nichts vonseinem Vorhaben wußten, gerade nach dem Parlements-vlklk gefangniß, giebt gegen das Volk vor: der König ha-be den Miffethäter begnadigt, und ihm aufgetragen,H ihn abzuholen; erbricht die Thüren des Parlementsge-daudeS und des Gefängnisses; einer von seinem Gefolrge sticht den Kerkermeister nieder, nimmt den Gefan-Lenen heraus, läßt das Gefangniß wieder verschlissen,'W.E ih"einen Wagen bringen, und entführen. Er' selbst folgt, ihm nach. Ihre Majestäten empfanden ge»MX rechten Unwillen über eine so schnöde freche Thal!

2l.

Die Königin« langte zu Bourdeaux an. DerKönig war ihr zwei bis drei Meilen entgegen gerik-

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*) So werde ich die junge KLniginn zum Unterschied vont'K, der Mutter des Königs (Königinn Mutter) künftig? ^ , schirchtt