den Herzog von Lernia, der sich km Nahmen unseresKönigs mit der Infantin vermählte.
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Madame brach von Vourdeaux auf, beurlaubtesich von dem König ihrem Bruder, und der Königin»,Mutter, und wurde von dem Herzog von Guise undden» Marschall von Briffac begleitet. Sie nahmen dieganze vorhandene Cavallerie wie auch das ganze Gar-Leregiment mit, um ihren Zug zu decken; so daß wäh-rend desselben der König keine andre Bedeckung hatte,als die Bürgerschaft von Bourdeaux welche stets dieWache bei ihm bezog.
Um eben diese Zeit erhielt man Nachricht, daß derPrinz, — dessen Operationsplan jeßt dayin gieng, überalle Flüsse weg nach diesen Gegenden vorzudringen —nach der Einnahme von Epernay an die Seine gekom-men sey, um zu versuchen, ob er einige Städte zurUebergabe nach dem Beispiel derer von Chateau - Thier-ry bewegen könnte. Er versuchte es mit Melin, Mon»tereau, Bray und andern; aber alle blieben bei ihrerPflicht. Die Armee des Marschall von Bor'Sdauphlnwar aber auch stets in der Nähe. Endlich öfnete dochnoch ein kleines Städtchen Mery an der Seine, ihm dieThvre. Eine Brücke war zwar nicht vorhanden; al-lein die Flüsse waren damals so seicht, daß man übe«all darüber gehen konnte. Die Leute des MarschallsBoiSdauphin thaten einen Angriff auf das Ouarkierdes Herzogs von Luxemburg, der damals bei dem Prin-zen war; es wurde ganz aufgehoben, drei CompagnienCavallerie nebst zwei Carabinierscompagnien mit Stö-cken in der Hand heimgeschickt, und seine ganze Bagagenebst lallen Dienstpferden erbeutet..
Der