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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
207
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Der Prinz verfolgte nach dem Uebergang überdie Seine seinen Zweck, und rückte an die Aonne. Erhatte verschiedene Anschläge auf SenS, die auf seine'Ver-ständnisse mit verschiedenen ihm ergebenen Bürgern be-regnet waren. Er rückte bis auf eine Viertekmeike da-vor ; allein der Marschall von Boiüvauphin hatte Wind

davon, kam ihm zuvor, warf Truppen hinein und ver-

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seinen Plan. Der Prinz zog daher am Flußh; .auf r-.iffikte ihn an einer Stelle, wo beinahe gark l Wchstr war; und setzte seinen Weg fort nach derLosr e. Hier »chickte er verschiedene Detachements aus,um zu versuchen, ob sich nicht eine Stadt finden möch-te, d.e ihn paffiren ließe. Er svndirke Jargeau, Gien,la Charite , aber ohne Erfolg. Endlich legte er sichvor das Städtchen Bonny und die königliche Armeenach ihm, um ihm den Uebergang zu verwehren, undihn anzugreifen, im Fall er ihn dennoch unternähme.Er fand aber hier so günstige Fürthen, daß er unterBegünstigung dieser Sra.r am 23. oder 2y. Ange-sichts der feindlichen Armee mit allen seinen Leuten überden Fluß gieng, wobei dem Marschall von BoiSdau-phj» stark zur Last gelegt wurde, er habe nicht gethanwas er gekonnt und gesollt hätte, um ihn daran zu ver-hindern.

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Nach diesem Uebergang rückte der Prinz weitervor, und ließ im Vorbeigehn mehrere Platze auffor-dern, die aber alle standhaft blieben. Der Herr vonla Chatre, Gouverneur von Berry , khat hierbei sehrgut und sorgfältig seine Schuldigkeit, denn der Prinzzog mitten durch sein ganzes Gouvernement. Un-terdessen gieng auch die Armee des Marschalls von Bvls-dauphin zu Beaugency und Blois über die Loire, undzu Montrichard über den Cher, und holte die des Prin-zen wieder ein, als dieser sich Poitou näherte.

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