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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
201
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Nun erhielt man auch zuverlässigere Nachricht, daßder Graf von Lauzue, und dann auch der Graf von St.Pol alle Versicherung von ihrer Treue und Ergebenheitgegen den König gäben. Der erstrre Halle sich gar nichtmit den Rebellen eingelassen; der andre aber hatte, aufAnreizung seines Vetters, des Herzogs de la Force ver-sprochen und zwar schriftlich versprochen, denSprung zu thun; allein der Graf von Lauzun half,ihm dies wieder auszureden; auch der Herr von la Mo-lheCheronnac war hiezu behülflich durch den Entschluß,den er faßte, den Reformieren seinen Platz Fronsac nichtauszuliefern, wie der Graf ihnen vmprochen hatte,was allerdings für den König und die Sicherheit Sei-ner Reise von Wichtigkeit war.

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Ihre Majestäten brachen demnach am 2 g. d. M.von Poitiers auf und setzten Ihre Reise über Vivonne,Eouce und Ruffet nach Angouleme fort.

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Hier trafen Sie am zweiten Oktober glücklich ein.

Zuvor aber erhielt man unterwegs Nachricht, daßder Herzog von Candale der nach Angouleme vorausge-gangen war , und Ihren Majestäten mit drei b»S vierhundert Adelichen entgegen kommen sollte, sich mit denRebellen und Aufwieglern eingelassen habe, und eine aus-gezeichnete Verratherey gegen IhreMa>estäten im Schildführe. Weil er jedoch diese nichr ausführbar fand, machteer sich einen oder zween Tage vor der Ankunft IhrerMajestäten davon, so dasi Ihnen vor Angouleme keinAbel entgegen kam. Sein Vater, der Herzog von

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