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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
200
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gen man aber erwiederke: es würde äußerst schimpflich für ' ?.i,lden ^önig seyn,wenn Er länger in Poitierö verweilen vder ° ^ Egar nach Paris umkehrcn müßte; wenn schon die Krank- ^heit der königlichen Prinzessin» und der dadurch verur- a'sachte lange Aufenthalt den Empörern die Dreustigkeitgegeln n habe, sich zu rühren, was würden sie nicht erstalles wagen , wenn sie sähen, daß man aus Furcht sich jfls" ^

noch langer Hinhalten oder gar zur Umkehr nach Paris E!,

bestimmen ließe? was würden dle auswärtigen Fürsten, ijBwas besonders der König von Spanien dazu sagen, hVwenn sie diese Schwäche gewahr würden?

Nach E nagung dieser und noch vieler ander»Gründe für und w»der, wurde endlich beschlossen, ge,rade nach Angoulerne und von da nach Bvurdeaux auf»zubrcchen. Zu dem Ende wurde Befehl gegeben, baßdie Cavallerie (ungesehr tausend Mann stark) wie auchdas etwa dritchalbtausend Mann starke Garderegimentsich auf alle Fälle bereit halten sollten. Man schrieb analle Getreue des Königs, an Provinz-Statthalter unddie vornehmsten Herrn die sich in der Nähe des Durch-zugs Ihrer Majestäten befanden: sie sollten ihre Zreun-de versammeln, und sich auf einem bestimmten Sam-melplatz zwischen Angvuleme und Bourbeaux einfinden;auch an den Marschalk von Roquelaure, er sollte Ih-ren Majestäten ebenfalls mit einer guten Anzahl seinerFreunde und, seiner stehenden GenSd'armes Compag-nie entgegen kommen, und eine Anzahl Schützen inBourdeaux und andern umliegenden Städten und Fle-cken aufbieten, um sich der Pässe zu versichern. DerMarschall kam diesem allem getreulich nach, so wie auchmehrere andre Privatpersonen, unter andern die Herrnvon Schömberg, von Bourdeille, von Themines, vonRiberac, und mehrere andere Herrn von Stande/ diesich wohlbeqleitet einstellten.

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