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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
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Epernon, gerieth in einen ausserordentlichen Zorn undGrimm über ihn und das würklich mit Recht; denn dieSicherheit der Reise Ihrer Majestäten beruhte Vorzug,lich auf seinen zu Paris deßwegen gegebenen Versiche-rungen.

Zu eben der Zeit lief auch die Nachricht ein, daßder Graf von St. Pol sich gänzlich für den König er-klärt habe. Er bestätigte dies auch Sr. Majestätendurch schriftliche Versicherungen«

Man vernahm ferner, daß der Prinz, der mitseiner Armee umherzog und Städte aufsuchte, die ausFurcht oder auch Neigung ihn einlassen wollten, sichChateau-Thierry nähere. Der Commandant in die-sem Platz, Herr von Sepoy, Sohn vom Grafen vonAuchy, halte keinen Beistand vom Marschall von Bois-dauphin annehmen wollen, und übergab ihn jetzt demPrinzen, der so wie er hin kam, ohne Anstand einrück,te, und mit seiner Armee über die Marne gieng.

Der Marschall von Boisdauphin passirte mit derseinigen ebenfallschen Fluß bei Meaur, um immer demPrinzen in der Nähe zu seyn, und Paris zu decken,damit er durchaus nichts unternehmen könnte. Er konn-te jedoch nicht hindern, daß der Prinz mit seiner Ar-mee sich der Stadt Epernay näherte, wo er anderthalbTage stand, und dann mit Hülfe eines Verständnisses,das er mit einem Theil der Bürgerschaft hatte, einge-lassen wurde.

Man erhielt Nachricht, daß der Herzog von Ro-han, der Herzog von la Force, der Marquis von Boisse-Pardaillon nebst andern Reformirten ganz offenbar zuden Waffen griffen, Truppen ins Feld rücken ließen,und ganz öffentlich aussagten, sie wollten den König anFortsetzung Seiner Reise hindern.

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