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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
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seil zu schicken, den er gern sähe, und der dann mitihm unterhandeln könnte, wurde der Herr von Villeroyan ihn! abgeschickt, um zu vernehmen, was zu khunseyn möchte, um zu einem Vergleich mit ihm zu ge.lange». Sie kamen zu Creil zusammen und conferir-ten miteinander. Der Prinz führte Beschwerden übermancherlei, bctheuerte daß er nichts für sich insbeson-dcre verlange, bestanddaraufdaß die VorstellungendesParlementS gehört werden, der Staatsrach von Grundaus umgestaltet und verbessert, und die Vermählungdes Königs so lange noch aufgeschoben werden sollte.Villeroi, der blos gekommen warum zu hören, was erbegehrte, und es dann zu raportiren, gicng am fol-genden Tag nach Paris zurück.

Zween oder drei Tage darauf wurde er abermalsan den Prinzen abgeschickt, mit der Versicherung: wasdie Reformation des SkaatsrathS beträfe, so wolleman sie auf den Fuß vornehmen, wie mit ihm verab-redet worden sey; die Vorstellungen des ParlementSbetreffend werde man darauf Bedacht nehmen, so fern sieder Gerechtigkeit gemäs seien; dazu werde aber Zeiterfordert, und unterdessen müsse doch das Parlementsich zur Reise nach Guyenne fertig machen, weil die zurVollziehung beider Vermählungen bestimmte Zeit mitstarken Schritten herannahe.

Der Prinz brachte hierauf einen Theil zu Papier;als aber Villeroy in ihn drang, zu enden, so sagte er,er müsse <rst mit feinen Freunden darüber conferircn.Würklich gieng er auch von Clermont, wo er damalssich befand, ab, gegen Soissons oder Noyon hin, undließ Villeroy zurück, dem er sagte, er könne in ei-nem oder zween Tagen wieder bei ihm seyn, um dannalles vollends ins Reine zu bringen. Villeroy ent-

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