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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
177
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abermals zum Prinzen nach Clermont, um noch einenVersuch mit Unterhandlung zu machen, und ihn zurRückkehr zu bewegen ; er konnte aber Nichts weiter aus-richten, anffer daß der Prinz aufferte, man müßte einender vornehmsten vom Staaksrath an ihn abschicken,mit deiner dann wohl nach Wunsch in Unterhandlungtreten dürste.

Julius.

Dieß giengin den ersten Tagen des Julius vor.Zu eben der Zeit erhielt man Nachricht von einemAufstand zu Marseiile, worin mehrere von den könig-lichen Zvileinnehmern gekökket wurden. Diese hattennämlich, zur Erhebung dieses Zolles, den ste nicht irrmW- der Stadt selbst erheben konnten, mehrere Bureaux,um dis Stadt herum angelegt; in einer Nacht aberbrachen die Bürger in alle diese Bureaux ein, unvmachten dabei nieder, wer ihnen darin in den Weg kam.

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Zsjts Piemont lief jetzt auch die frohe Nachrichtein, daß endlich der Friede zwischen dem Herzog vonSavoyen und dem Statthalter von Mailand hergestelltsey. Man -dankte dieß der angestrengten Sorgfalt undBemühung des Marguis von Rambouillet, der diesenVergleich zu Stande brachte, und sich im Namen fei-nes Herrn zum alleinigen Schiedsrichter und Garantender Vollstreckung machte, was dem König in ganz Ita-lien großes Ansehn verschaffte.

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Nach dem Wink, den der Herzog von NeverSmitgebracht hatte, an den Prinzen jemand vom ComDenkwürdigk. XV- B. M seil