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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
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ne ihn geführt würden. Er wünschte, daß das Con.seil auf einen andern Fuß gesetzt, und die Herrn vomParlement dabei gebraucht werden möchten; denn umdiese Zeit zeigte er eine innige Verbindung mit demParlement. Man bringt einige allgemeine Angelegen-hciten zur Sprache, z. B. das 'Aufschieben der Ver.Mahlung Vc6 Königs u. d. g. in. Die Gräsinn vonSoiffonS gab sich alle Mühe, um ihn wieder für denHof zu gewinnen, konnte aber nichts auSrichten.

Weil die vornehmsten, im Ernst oder nur zumVorwand geführte Klage des Prinzen diejenige zu seynschien, welche die im Staatsrath vorwaltende Unord-nung betraf, so brachte man einige für diesen Staats-rath zu verfassende Reglements in Vorschlag, und leg«te solche Ihren Majestäten besonders aber dem Prinzenvor. Sie wurden weder angenommen noch verworfen,sondern man behielt sich vor, bestimmter darüber zusprechen, wenn sie zur würkiichen Ausführung ge-bracht würden. Hierbei thaten sich jedoch einige An-fföße hervor, indem sieden Absichten, Neigungen undVortheilen verschiedener Personen entgegen liefen. Ei-ne traurige Erfahrung, daß in diesen verderbten Zeitenauch die besten gerechtesten Verfügungen gewöhnlich ander Klippe des Privatinteresse scheitern.

20 .

Der Prinz verlies Paris und gieng nach Valery,wohin seine Gsmahlimi ihm am andern Tage folgte.

Es ist oben eines Parlemcntsschlusses gedachtworden, durch den die Prinzen, Pairs, Herzoge undKronbeamte wie auch andre Sihfähige «ungeladen wur-den , sich im Parlement zu versammeln, um gemein-schaftlich Vorstellungen in Betreff der im Staat einge-