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gen der an den Herrn von Marsillae verübten Excesse,zu seiner Befriedigung zu willfahren. Sie wurde ihmalso bewilligt und eingehändigt; er legt sie dem Parle-ment vvr, welches sie auf der Stelle registrirt, indem sei-ne Cabale darin, aus angeführtem Grunde, stark war.
Ich habe oben schon angemerkt, wie derMarqui-von Rambouillet an den Herzog von Savoyen nachPiemont geschickt worden war, um zwischen ihm unddem Statthalter von Mailand den Frieden zu verhan-dein. Bis jetzt war er noch nicht weit in dieserSache gekommen, vielmehr setzten beide Theile sichimmer mehr in Verfassung gegen einander, und derHerzog von Savoyen gab dieser Unterhandlung um soweniger Gehör, da er des Beistandes von denmeisten Prinzen und Großen Frankreichs gewiß war,die ihm Truppen und andre Unterstützung versprachen.Man riech daher Ihren Majestäten immer, Verfügun-gen zu treffen, daß niemand von Ihren Unterthanen ihnunterstützen könnte, indem dieß das unfehlbare Mittelwäre, den Unterhandlungen Eingang zu verschaffenund den Frieden zu bewürken.
Auf die Nachricht nun, daß man in verschiedenenGegenden Frankreichs Truppen werbe; daß man in Pa-ris selbst welche anhalte, und sogar im Gefolge deS Kö>nigö Personen gewinne, und ihnen Geld gebe und vor-schieße, alles um nur Truppen zu werben, und demHerzog von Savoyen damit zu Hülfe zu ziehen; ausdiese Nachrichten also erließen Ihre Majestäten wärt-sich ganz bestimmte Verbote dagegen, und erklärtenfür Majestätsverbrecher alle, welche ohne besondreErlaubniß in die Dienste des Herzogs treten, oderjene Werbungen mittelbar oder unmittelbar hegen oderbegünstigen würden.
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