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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
167
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' als welche sie in den hierbei überreichten Vorstellungenschriftlich verfaßt hätten.

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März.

Zu Anfang dieses Monats entschloß der Königsich, das Gouvernement von Amdoise dem Herrn vonLuyneszu verleihen, einem Adelichen, auf den Er Sei-. ne Gunst geworfen hatte.

Iht fiengen auch zu Paris und unter den Reichs-ständen, die ikt nach ihren Provinzen zurückgehen soll-ten, so wie auch bei dem Parlement die Ränke und Ka-balen an, mehr zum Vorschein zu kommen; alles demAnsehn des Königs zuwider.

Unter den sehnlichsten und dringendsten Wünschen,auf welche alle drei Stände des Reichs einmüthig an-getragen hatten, stand die Abschaffung des Droit an-nuel gegen die Reichsbeamten oben an; weil vermögedieser Abgabe, die sie zu Anfang des Jahrs mit einerunbedeutenden taxmäsigen Summe entrichten, ihr Amtihren Wittwen und Erben verbleibt, wenn sie auch imLauf desselben Jahrs sterben sollten, ohne resignirt zuhaben. Bei diesem Recht war es unmöglich, andersals für große und unerschwingliche Summen ein Amtzu erhalten , und dadurch stiegen die Aemter auf einenso Ungeheuern Preis. Alle ReichstagSdepukirte batendaher sehr inständig, daß dieser von ollen Ständenverlangte Artikel ihnen zugestanden werden mochte.

Dieß Verlangen an sich war allerdings billig undgerecht; nur war nicht der schicklichste Zeitpunkt dazugewählt, in Rücksicht auf die Schliche und Ränke, die

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