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„ich muß Ihnen sagen, daß Sie hier in Gegenwart„Sr. Majestät sehr insolente Reden führen."
Der Prinz sagte hierauf noch einige, für Ihre Ma-jestäten beleidigende Worte; der König wollte reden,die Königinn hielt Ihn aber davon ab, aus Furcht, esmöchte noch zu einem bittern Wortwechsel zwischen ih.nen kommen und der Prinz entfernte sich dann aufge.bracht. ^
Am folgenden Tag gieng er ins Pürlemenk, be-kannte sich zu der That, und verlangte, daß die Kam»mern zusammenberufen werden sollten; dessenungeach-tet aber ward verfügt, daß die Sache durch zween Par-lementöräthe untersucht werden sollte.
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8.
Am andern Tag erschien der Prinz abermals imParlement, um auf die Zusammenberufung der Kam-mern zu dringen. Als er aber sah, daß man nicht dar-auf achten wollte, nahm er seine Requete wieder zurück,und gieng selbst vor alle Kammern, um seine Be-schwerden in dieser Sache anzubringen.
Dieß alles hinderte indessen nicht, daß das recht-liche Verfahren gegen Rochefort seinen gesehmasigeyGang fortgieng, und Rochefort endlich conrumacirtwurde. Der Prinz sah nun wohl ein, baß er gefehlt hat-te , rüdem er sich zu der That bekannte, und erklärtedaher in Beiseyn einiger der vornehmsten vom Parle-ment, er habe dieß blos gethan, um die Verantwort-lichkeit RochefortS zu verringern; und einige Tage dar-auf kam er ins Louvre, und that gegen Ihre Majestä-ten gleiche Erklärung, wogegen ihm versprochen wur-de, alles Vorgefallene in Vergessenheit zu stellen. Würk-
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