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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
163
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oiifzirtrager,, diese Sache zu untersuchen und die Schuf.^ digen zu bestrafen.

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Am folgenden Tag sprach der Prinz im Cabknekund in Gegenwart des Königs und des ganzen Con-stils mit der Königinn und sagte zu Ihr: er habe gehört,daß Sie dem Parlemenr aufgerragen habe, den Herrnvon Rochefort wegen des Vorfalls mit Marstttüc zur: . Untersuchung zu ziehen; er könne nicht glauben, daß es

3^ bekannt fty, daß er bei dieser Sache intereffirt sey,ÄSie sonst vermuthlich anders verfahren seyn wür-de; an ihn habe man sich zu halten, indem er sich da-f, l* zu bekenne, daß auf sein Geheiß geschehen sey was mandem Marsillae gekhan habe.

lYilHe Die Kömginn sagte hierauf: Eie könne di' nichtglauben, und halte ih» für zu artig, als daß Sie ihmkin so unwürdiges Verfahren zutrauen könnte; und st.kp« cher gebe er dieß jeyr blos seinem Günstling zu gefallenUik'U lo vor»

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Er beharrte aber darauf, daß dem nicht so sey;er habe es so befohlen, und niemand solle ihm ein Haardarum krümmen; er wolle selbst im Parlemcnk crscher'.nen, und eine Regnete einreichen, nm bei voller Sir.Mg der Paks und aller Kammern sich zu dieser Sachezu legitimiren.

Die Könizinn ward aufgebracht über diese Aut»wort, sprach aber doch noch einmal ziemlich gelästert^ darüber mit ihm. Da Sie aber sah, daß er inAusdrücken fortfuhr, welche allerdings für Ihre' h Majestäten beleidigend waren; so sagte Sie end.lich zu ihm:nehmen Sie mir nicht übel, Herr Prinz,