fest beschlossen, Marstllae zu mißhandeln. Sie schicktehierauf einen Hvfcavalier an den Marschall von^Bouil-lon und ließihm sagen was sie vernommen hätte; wobeiSie ihn bat, dem Prinz zu sagen, wenn man sich un.terfienge, etwas gegen den Herrn vonMarsillac zu unrer-nehmcn, so würde Sie sehr ausgebracht darüber werden,er möchte daher aus würksame Maasregeln bedachtseyn, um einen solchen Schritt zu verhindern; was erauch versprach.
Als nun demungeachtst obiger Epceß am Fe.bruar verübt wurde, und die Königinn Nachricht da-von erhielt, schickte Sie sogleich wieder einen Hofca-valier an den Marschall von Bornlion, und ließ ihmsagen, wie mißfällig Sie diesen Vorgang vermerke,um so mehr, da Sie daraus ersehen müss>, wie we-Mg er sic!) Blühe gegeben habe, m Gemäsheit IhresBefehls Vorkehrungen dagegen zu treffen.
Dieser Hvfcavalier mußte einige Zeit lang vorderThüre deS Marschalls warten, ehe er vorgelassen wur-de. Als ihm endlich die Thüre geöffnet ward, fander bei ihm noch den Prinzen, und die Herr» von Tri-mouille. Er richtete hierauf seinen Auftrag an denMarschall aus, und dieser gab ihm zur Antwort: cshue ihm ungemein seid, daß die Sache so gekommentey; allein er habe, von dem Podagra ans Bette ge-fesselt, seit dem erhaltenen Befehl den Herrn Prinzennicht gesehen, um ihm davon sagen zu können.
Der Prinz selbst nahm hierauf das Wort, undsagte gerade heraus: cs bedürfe hier nicht erst gesuchterAusflüchte; was Marsiöac geschehen sey, sey auf sei-nen Befehl geschehen, und er nehme es auf sich.
Die Königinn welcher dieß gemeldet wurde, entrü-stete sich noch mehr darüber, und befahl dem Parlement
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