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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
155
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sichten der Königinn zuwiderlaufende Depeschen nach. Spanien geschickt zu haben. Hieraus folgten denn har-te Reden, ein ungnädiges Gesicht und' üble Begegnungauch von Seiten der Königin«, und so wurde er zudem Entschluß gebracht, den Hof zu verlassen.

Er war bereits bis Conflans gekommen, alsSeine Majestät ihn zurück holen ließen. Dennoch be-handelte man ihn frostig, so daß er immer davon sprach,sich zu entfernen. Der Kanzler soll gar zu leicht dareingewilligt haben, und bald darauf sprach man auch sogarvon der Entfernung des Präsidenten Jeannin, an Les-sen Stelle der Herr von Dolle' General-Conkroleurder Finanzen werden sollte. Dies alles unterblieb je-doch damals noch, mehr aus politischen Gründen, wieman glaubt, als aus Willensänderung.

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Gegen das Ende dieses Monats erhielt manNachricht von dem Tod deS Herrn de la Chalre, andessen Stelle der Herzog von Roquelaure kam.

Dies ist alles, was ich von dem Jahr 1614- Msagen weiß, wozu ich noch das fügen könnte, daß eSunter den Mitgliedern der Reichsversammlung immerverschiedene Unruhen gab, wovon man aber das Nähe-re in Len Aufsätzen der Deputaten selbst finden kann.