gleich nicht angenommen und der König von Spanienihn nicht ratificirt habe, so daß er also nichtig war,Die Armeen noch immer stehen blieben, und sogar diemailändische einige Progressen gegen die Küste hin aufdem Gebiet des Herzogs von Savoyen machte.
Ich erwähnte oben der zwischen dem Marschalld'Ancre und dem Herrn von Villeroy gestifteten Ver-bindung durch die Vermählung des Marquis von Pille-roy, seines Enkels, mit der Tochter des Marschalls.Einige Zeit lang lebten sie auch würklich in großerFreundschaft und gutem Vernehmen mit einander. BeiGelegenheit des Streits, den der Marschall mit demHerzog von Longueville kürzlich bekommen hatte, wuß-te daher ersterer es dahin einzuleiten, daß der Herrvon Villeroy den Auftrag erhielt, sich für ihre Aussöh-nung zu verwenden, und man versprach sich allerdingsviel von seiner Verwendung, weil er bei seiner altenVerbindung mit dem Hause Longueville, auch hier Ein-fluß zu haben hoffen durfte. Um zugleich das Geschäftnoch mehr zu erleichtern, und den Herzog von Longue-ville aus der Picardie wegzubringen, gab man ihmVollmacht, lekkerm das Gouvernement der Normandienebst andern Vortheilcn dagegen anzutragen. AlleinVilleiwy fand ihn nicht geneigt, diesen Anträgen Gehörzu geben, und konnte nichts bei ihm auSrichten.
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Aus dieser Veranlassung nun fing der Marschallan, sich sehr stark über den Herrn von Villeroy zu be- ischweren, warf ihm vor, er sey kein Freund von ihm, <und hänge mehr an dem Herzog von Longuevilleals an ihm. Darauf kam eö schnell statt der bishe-rigen Freundschaft zu Schmähungen und Vorwürfen»Man wollte sogar dem Herrn von Villeroy vorwerfen,rn der Vermählungöfache des Königs einige den Ab-sichten