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ment, um es im Namen Sn Majestät zu bitte», daßdie Herrn sich dabei beruhigen möchten, wenn der Herzogvon Epernon vor ihnen erschiene, um sich wegen desVorgefsllenen zu entschuldigen, und den Gefangenenwieder zurückgäbe, um ihn alsdann ordentlich a» dieKriegsgerichte abzugeben, insofern es recht und billigbefunden würde. Dies alles geschah am 2§., und dieganze Sache wurde in Vergessenheit gestellt.
Gegen das Ende dieses Monats bemerkte man andem Reichstag verschiedene Bewegungen, welche vonverschiedenen besondern Ranken unv Factionen herzurüh.ren schienen. Wurden Ihre Majestäten würklich be--- sorgt.
Der Prinz hatte sich bisher häufig beschwert, daßdie im ordentlichen Finanzrakh beschlossenen Sachendann erst noch vors Direktorium (Lonleil cle äi»reÄion) und endlich an den Kanzler gelangen müßten.Um ihn zufrieden zu stellen entschloß sich die Königinn,die noch immer die Regierung führte, das Direkto-rium ganz eingehen zu lassen, und statt dessen einen be-sondern Finanzrarh anzuvrdncn, vor welchen ausschlicstsend alle Rechnungen über Einnahme und Ausgabe undandre wichtige Materien, Vas Finanzfach betreffend,gebracht werden sollten. Er sollte einmal dis Woche,Sonnabends nach Mittag, im Louvre, in Beiseyn Ih-rer Majestäten gehalten werden, und der Prinz, derHerzog von Gusse, der Herzog von NeverS, der älte-ste Kardinal, der älteste Marschall, der älteste Herzogoder Kronbeamce, nebst den Kanzlern und den Mit-gliedern der Direktion, mit Einbegriff des Herrn vonBouillon , sollten ihm beiwohnen.
Decem-