sicherten den König ihrer Treue und ihres Gehorsams.Diese ganze Handlung lief gut und glücklich ab, undvon nun an versammelten alle Deputirte der drei Stäkt»deisich täglich nnAugustinerklvster, wo drei Säle dazueingerichtet worden waren.
Gegen das Ende des Monats erhielt man Nach.richt aus Flandern, daß der Herr von Refuge sowohl ^bei dem Erzherzog und ander» Bevollmächtigten desKaisers, als bei den keulschen Fürsten, welche Anspruchauf Jülich machten, so wie aucy bet den Generalstaatenseine Unterhandlung so gut geführt und betrieben habe,daß ein Waffenstillstand beliebt worden sey, nebst ge- >Wißen Artikeln zur Ausgleichung dieser ganzen Sache, W'vermöge deren alle izt eroberten Plätze wieder zurückge- ßhSgeben werden sollten, unter andern auch Wesel, WSdas der Marquis von Spinola erobert hatte. — Nach- «Miher hörte man aber doch, daß dieser Vergleich nichtganz vollzogen worben sey, weil man in Spanien Miz
Schwierigkeiten gemacht habe, ihn zu ratificircn, und Mn
daß daher die Armeen sich fürs künftige Frühjahr wie-der marschfertig hielten. . H
November.
Zu Anfang des Novembers lief ungefehr ein ähn-licher Bericht vom Marquis von Rambouillet aus Sa-voyen ein, nämlich daß er einige Auswege vermittelthabe, um die Armeen des Herzogs von Savoyen vnddes Statthalters von Mailand zum Abzug zu vermörgen. Weil sich aber in der Ausführung selbst einigeSchwierigkeiten hervorkhaten, indem jeder der letzteseyn wolle, der die Waffen weglege, und weil auch
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