kamen mit einander Zu beleidigenden Reden und Aus-forderungen, welche zwar verhindert wurden, ohne je-doch den Zwist selbst zu endigen.
Der Prinz langte zu Paris bei Ihren Majestätenan, wo er sehr gut ausgenommen wurde.
Oktober.
Der König, begleitet von der Königr'nn Mutter,Monsieur, seinem Bruder, dem Prinzen von Conde^und Graf Soissvns , den übrigen Prinzen, Herzogen,Pairs und Marschällen, Kardmälcn und emo^rn dervornehmsten Mitglieder des Staalsraihs, erhob sichmit großer Pracht und Feierlichkeit inSPsrlement, hieltsein ^it de justice, und erklärte sich, da ec in seinvierzehntes Jahr trat, für majorenn. Er erklärte jedochdabei, sein Wille gehe dahin, daß die Königin» fernernoch wie bisher die NsichSverwaltung mit dem ganzenAnsehen führen, und dafür von jedermann anerkanntwerden sollte. Er ließ hierauf ein Edict publieiren,worin» er die von den Königen, seinen Vorfahren, inPolizeisachen, gegen die Zweikämpfe erlassene, wie auchdie PacssicakionSedicte und andere erneuerte und bestä-tigte, alles zu allgemeiner Freude und Zufriedenheit.
Um diese Zeit erhielt man Nachricht, daß die Er-bitterung und Verdrüsilichkeicen zwischen dein Herzogvon longueville und Marschall V'Ancre immer nochfortwährren und sich sogar vergrößerten. Dar-auf entfernte sich auch der Graf von St. Pol, unzu-frieden