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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
147
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' Nr'ederlegimg der Waffen zu dispom'ren, dem oben an«f geführte» Schluß des StaacSrachS gemäs.

, Ihre Majestäten schickten auch den Marquis vonCrequi an den Marsthal! von Lesdiguieres ab, um ihmzu wissen zu rhun, daß sie den Beistand, den er demjÄV Herzog von Savoyen zuflicffen lasse, sein vertrauli-ches Vernehmen mir ihm, seine Lcacksicl-t gegen die^ ^ Truppenwerbungen desselben und die Verstattung einesfreien Durchzugs derselben nach Piemont, gegen dieEv ausdrücklichen Verbote Ihrer Majestäten miobilligent'l müßten. Der Marschall versprach hierauf, sich hierumzu bessern, und sich alle Mühe zu geben, um die Trup-pen, welche schon hinüber waren, wieder zurück zu

PtMf bringen.

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Ec verlangte auch bald darauf cm ans Parlement? gerichtetes Patent, wodurch er von aller Verantmvi tlich-/ keit sowohl in Ansehung jener Conniven; als auch darü-bcr ioSgespevchen würde, daß er den Savoyischen Ober-ffxu Alarb aus dem Parlemenksgefängnrß zu Grenoble^uialtsam befreit hatte. Dieser Oberste war beschul-st digt worben, einige Tage zuvor einen Mann ermordet»M haben, der ehmalö mit der itzigen Geliebten deSMar-KtiE schallS, der Marquise von Trefvrt verheurathet war.

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AM Gegen das Ende des Monats erhielt man Nach-richt , daß der Herzog von Longueville bei seinem Aufent-halt zu Amiens sich über einige Soldaten von der Be-; satzung der Citavelle geärgert habe, die eine neuerlich-.jss in der Stadt angelegte Brücke bewachten, welche erals unnütz wieder einreissen lassen wollte. Dies fachteeinen zwischen ihm und dem Marschall d'Ancre ohnehin^^ >, schon eingeschlichenen Widerwillen noch mehr an; und sie

' K 2 kamen