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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
133
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seine Person großer Gefahr ausgeseßk ftyn würde. 'DerHerr von Latrie selbst, der eine halbe Meile vor derWH Stabt zu ihm kam, bemühte sich, es ihm auSzureden, wieauch ein Avelicher Namens Brausten , den der Bischof" an ihn abschickte, und der ihm eine Viertelmeile vor derStadt begegnete.

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Der Prinz ließ sich aber durch dieß alles nicht ab-halten, sondern verfolgte seinen Weg. Als er an dieThorr kam, fand er nichts als Bürger, die von denMauern herab mit ihm sprachen, und ihn recht ange-legentlich ersuchten, sich zurück zu begeben. Als erfragen ließ, wer denn die seien, die zu ihm sprachen, so«hielt er zur Antwort, sie sprächen im Nahmen vonzehntausend Bürgern, alle bewaffnet und enrschlossen,ihre Stadt mir Aussetzung ihres Lebens beim Gehorsamgegen Ihre Majestäten zu erhalten.

Lzü Nach dieser Abweisung postirte er sich zwei biskÄrch drei Meilen von der Stadt, und schickte einen von sei-HüM nem Gefolge an den König ab, um sich über dieß Be-g««j« tragen zu beschweren, und Genugkhuung dafür zu ver-Mtt» langen. Er schrieb zugleich nach allen Seiten an seineFreunde, uni sie zusammenzuziehen, und mit ihnen dannsich mit offenbarer Gewalt an denen von Poitiers zubM räHxn,

hülck, 2 5.

Trö Auf die erste Nachricht die man bei Hof von allen-MjlK diesen Unruhen erhielt, hatten Ihre Majestäten denStaatsrakh und Requekenmeister, Herrn von Mazuyer.h, dahin geschickt, um beide Theile in den Schranken derPflicht zu erhalten, und Unordnungen zu verhüten.Sobald man aber von dem den Prinz selbst betroffe-^ nen Vorfall hörte, entschlossen Ihre Majestäten sich,E' den Herrn von Montpezat an ihn zu schicken, und ihnk I Z ver-