Unterdessen lief von allen Seiten Nachricht eio,daß die verbündeten Prinzen Truppen warben, und so-gar einen aus Neuschatel gebürtigen Officier der Her.zoginn von Longueville mit mehrern Schreiben von demPrmzen, der H »zoginn von Revers, und dem Herzogvon Bouillon an alle Cantons nach der Schwei; geschickthätten, um sie gegen ihre Majestäten kaltsinnig zu ma«chen, und wo möglich selbst einige Truppen von ihnenzu erhalten. Weit gefehlt aber, daß diese Unterhand,lung ihnen gelungen wäre, wurde vielmehr auf Vor-stellung des zu Solothurn residirenden königlichen Bot.schafters jener Officier arretirt, und seine Briefschaf,ten nach Hof geschickt.
Auf der andern Seite befahlen Ihre Majestätenallen Gouverneurs und Lieutenants generaux in denProvinzen, nicht eher als im äußersten Nothfall zuTätlichkeiten zu schreiten; denn Sie sahen wohl ein,wenn man einmal den Degen gezogen hätte, würdeman ihn nicht so bald wieder einstecken können, und dochsind die bürgerlichen Kriege stets so verderblich für denStaat. Sie hatten übrigens die Beruhigung, baßdie Parlementer, Städte und Gemeinheiten, Ihnengetreu bleiben, selbst diejenigen Orte nicht ausgenom-men, wo die Reformieren die Oberhand hakten, un-erachtet mehrere Privatpersonen nnd die Vornehmstenunter ihnen diese Bewegungen begünstigten.
März.
Zu Anfang dieses Monats wurde nach langerUeberlegung endlich im Conseil beschlossen, auf dasManifest des Prinzen im Nahmen der Königin« zu ant««orten, und ihm diese Antwort durch den Herrn de
Tho«