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daß er sich erdreustek habe, dem Gouverneur der Pro-vinz den Zutritt zu verweigern.
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Der Herzog von Vendome fand Mittel trotz derWachsamkeit der Gardisten auö dem Louvre zu entkom-men, uud man erfuhr nachher, daß er seinen Weg ge-gen Bretagne hin genommen habe.
Man befahl hierauf allen bei Hof befindlichen Gou-verneurs von Platzen und Provinzen, nach ihren Postenabzugehen. Der Marschall d'An cre gicvg nach der Pi-cardie , und der Herzog von Montbazon nach Nantesum für die Sicherheit jener Gegenden zu wachen.
Bald darauf erhielt man bestimmtere Nachrichtin Betreff des Herzogs von Vendome. Man erfuhrdaß er nach Ancenis in Bretagne gekommen sey, unddaselbst sich mit dem Herzog von Retz besprochen habe;daß sie in dieser Unterredung mit einander beschlossenhatten, Truppen zu werben, sich mehrerer Plätze in derProvinz zu versichern, und Blavet zu befestigen. Manhörte sogar, daß sie königliche Depeschen und derenUeberbringer, es mochten nun Abeliche loder nur ge»wöhnliche Cvuriers seyn, aufsiengen und anhielten.
Gegen das Ende dieses Monats schickte der Prinzeinen Adelichen an die Königin«, mit einem große»Schreiben, das die Klagen und Beschwerden seines„«M" Anhangs enthielt. Es war ein würkliches Manifest-
M wovon er an alle bei Hof befindliche Prinzen und Gro-
ße, auch an alle Provinzen und Parlementer im ReichCopien schickte. Letztere schickten sie unerbrochen derKöuiginn zu; die erstem lhaten- gröstsmheils ungefehedasselbe.
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