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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
122
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und seine Mutter, der Herzog von Maine, der Her.zog von Luxemburg und einige andre zusammeugestossenseien, um sich mit einander zum Herzog von Bouillonnach Sedan zu begeben; daß sie anfiengcn, aus ihrenverderblichen Anschlägen gegen die Ruhe des Staats keinGeheimniß weiter zu machen, und Laß man bereits inverschiedenen Provinzen Truppen werbe. Dre Köm-ginn wurde dadurch bewogen, in allen Städten durchsganze Reich Wachen auszustellen, alle alten Infanterie,Regimenter, wie auch die Chevauxlegers rekrutiren,sechshundert Mann Schweizer werben und zwei neuefranzösische Infanterie-Regimenter errichten zu lassen,unter dem Kommando der Herrn von Rambureö undVaubecogrk.

Nachricht, daß ein Lieutenant, der in der Citadel-ks von Mezieres für den Herrn de la Vieuville kommamdirke, dein Prinzen und dem Herzog von Revers denZutritt versagt; und darauf dieser beschlossen habe, denPlatz förmlich anzugreifen, daß er auch würklich hierzuhabe Truppen und Geschütz von Sedan kommen lassen,Laß aber der Officier bei diesen Vorkehrungen sich ge-uöthigt gesehn habe, zu kapituliren und den Platz zuübergeben, weil er nicht in der Verfassung gewesen sey,eine Belagerung auszuhalten.

Man schickte hierauf sogleich Praslin an die Prin.zen ab, mit dem Befehl von Ihren Majestäten, die.Citadclle einem Lieutenant von der Garde, den man nebsteinigen Gemeinen hinschickte, zu übergeben. Siewa-rcn kaum dahin zu bringen, daß ste dem Herrn vonPraslin anhörten, dem sie zur Antwort gaben, die Ci-tadeüe würden sie zum Dienst Ihrer Majestäten behal-ten, der Hfficier aber müßte zur Strafe gezogen werden,