unter d'Ancre und de Luynes. xxvn
te man es der K-öniginn nicht, daß sie mehr als4 Millionen dazu hatte auswerfen lassen.
Und hatte nur die Parthic der Magnaten Män-ner von eigener Größe und Selbstständigkeit untersich gehabt, so hatte ihr das Gefühl, daß jede Ver-bindlichkeit für Gnadenbezeugungen der damaligenHofparthie einer Maria von Medicis Erniedrigungsey, wahre Ehre gemacht.
Diese Hofparthie selbst war aus zwey sehr un-gleichartigen ^heilen. zusammengesetzt. Der Einehieng an der Person der Regemm. Dieser hattesich ihr durch AufreizlNtg und Befriedigung all ihrerjkaliänischeu Weiblichkeiten unentbehrlich gemacht.Im Privatstaud würde er sich darauf eingeschränkthaben, sich auf ihre Kosten mit ihr wohl scyn zutaffen und sie selbst hätte dadurch ihr Unvermögen,anders als unter fremder Lenkung sich wohl zu befin-den, billig ohne größeren Nachch.nl gebüßt. Aberzum grösten Unglück Frankreichs rechnete Maria undihre Privatparthie so vieles, was die Regentin be-traf, zum Umfang ihrer Behaglichkeit und dem an-dern, bessern Theil der Hofparthie, welcher derRegsntm angehvrte, war es nicht nur unmöglich,sich in der für den Staat hochstnothwendigen Ab-sonderung von allem, was der Regentin persönli-che Angelegenheit seyn mochte, zu erhalten. Wiedas Gemeinwohl chlbst, versank er schnell und tief
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