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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
XXV
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unter d'Ancre und de Luynes. x x v

sten Claffe der Zahl der Bewerber gleich kam, sowar ja abermals der Kronschaz eim bereites Mittel,andern Inhabern durch Entschädigungen ohne Kärg-lichkeit reiche Abtretungen gefällig zu machen, durchwelche dann wieder nichts anders geschah, als daßdr>Nation ihren Vornehmsten die güldene Hofnung,nicht an ihren Zwisten und Kabalen Antheil neh-men und darüber die allgemeine Ruhe verlieren zumüssen, mit gutherziger Freygebigkeit, aber vergeb-lich, abkauste.

Dannoch vergeblich? Me jene Opfer des Ge-meinwesens, verschwendet andre» welche die Ver-teidiger seiner Rechte sich nannten und die Erhal-ter seiner Ordnung und Rechte zu seyn die entschie,denste Pflichten hatten, waren und konnten nichtsanders seyn, als eben so viele Quellen zunehmenderHülssmittcl für die immer herrschsüchtigeren Par-thieen , um den lezten Trost der Nation, Erhaltungdes öffentlichen Friedens, desto kräftiger und allgc.meiner zu zernichten. Die Gier zu herrschen hat zuallen Zeiten die Eigenschaft des Ungeheuers, dasdurch Ges, was ihm gereicht wird, nur seine Uner-sättlichkeit vermehrt fühlt.

Gerne fteylich würde die Parthre der Regentinmit den anspruchsvollen Magnaten so wenig als mög,lich setheilt haben, um, wo nicht alles, doch das

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