XIV
Ludwig XM.
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der Ordnung der Dinge, wo die Regenten selbst,bloö dafür, daß sie die Stimme der Nation überihre Bedürfnisse und Klagen anznhvren geruhten,fchwerdrückende Verwilligungen annahmen.
Je leichter der erste Gewinn, desto mehr ge-reizt ist die Begierde, das erhaltene blvs als ein An-geld anzusehen und kaum eines Danks zu würdigen.Erst ließen sich die Prinzen vom Hause und wer sichnächst nach diesen nennen durfte, eine Masse vonSchulden bezahlen, durch welche sie inzwischen —ihrem Rang Ehre gemacht hatten. Zugleich sezten sieAnsprüche durch, aus Siz und Stimme im Conseildes Königs. Wenigstens um alles, was ihremInteresse entgegen seyn würde, zu hindern, konntensie kerne bessere Steilung nehmen. Neben ihnen soll-te die Regentin selbst mehr nicht als die Vorsize-rin dieses höchsten Raths seyn. Die ersten Verbes-serungen, durch welche sie das Glück des Reichs zubegründen eilten, bestunden in Vcrtheilung der grö-ßeren und kleineren Statthalterschaften unter sich.Da Marie das Reich selbst, auf die hoffentlich nichtallzu kurze Zeit der Minderjährigkeit ihres Sohnes,sich hatte Meilen lassen, mußte sie nun nicht zu-frieden seyn, wenn sich die, welche Einspruch zu khunvermochten, mit untergeordneten Theilen desselbenbegnügten. Und da es sich nicht gerade fügen woll-te, daß die Zahl der vacamen Steüen von dieser
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