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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
XX
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Den falschen Schimmer dieser Zuflüsterung zu !durchschauen , bedurfte es bey Heinrich nur einesBlicks. Ein Wink schrökte die Dreistigkeit Mont-pensters zuruck, der zum Organ gemisbraucht war.Milde und Strenge wechselten, um den kühnsten dasWagestück selbst unausführbar zu machen. Wah-rend diese den tollkühnen Birvn durch den Tod desMajestatöverbrechers, den arglistigen Auvergnedurch ein immer drohendes Todesurtheil bändigte,wurde des klügern Bouillons anmaßlicherGcist schondurch die Annäherung der entscheidenden Königs-machr gebrochen und mit Epernon, Trimouille undandern in einer Beschränkung gehalten , bey wel-cher ihre eigene Ruhmbegierde, unter des Königs §Leitung zu würken, für das klügste halten mußte, da !dieser grvsherzig genug war, jeden durch Dienstegegen das Ganze auch im Einzelnen größer werdenzu lassen, und verstekte Feinde lieber durch Zutrauenüberwinden als durch Gewalt Niederschlagen zu lwollen. , f

Aber diese schwankenden Kräfte dem Gleichge-wicht nahe zu erhalten, bedurfte es der festen Handeines Oberhaupts, bey dessen Anblick jeder Neben-buhler sich selbst sagen mußte, daß auch ohne denThron dieser der größere, der würdigere sey. Da aberihm das Sceptcr, unter so lautem Argwohn, daß deroligarchifche Epernon selbst an der Seite des Königs,

Mit,