Breurrgebenheit für den Thron das gerade i^eg^N-theil entdeckte Nie war es zum voraus gewiß, 'obder Skatthalrer der Krone ihre Befehle dort bekanntmachen oder unter irgend einem Vorwand der Allesgaiität unterdrücken, noch weniger, ob er sie willigvollstrecken , nicht einmal , ob er für oder gegen deckWillen des Königs in feiner Provinz werben lassenwürde; denn , so lange er sich hielt, wardas^Glückund Unglück, war also auch der Wille der Provinzweit mehr von ihn»- als vom Könige abhängig Undselbst von dem Befehlshaber jeder Stadt, jederBurg war cs nie sicher, ob er der Hofparthie oderihren Rivalen Thore und Zugbrücken öfnen werde*
Seit Heinrich dem II» scheint die französischeGeschichte, bis dahin die Geschichte des Kampfs zwi-schen Lehnsherrn und Vasallen, in ein bloßes Hofin-triguenspiel umgeschaffen. Aber im Grunde ist nichts-^als Lostum und Schauplaz geändert. Das Stückselbst ist die Forksezung des alten Zwists zwilchen devKrone und den erblichen L-hnsbesize-rn von Provin-zen, Städten und Schlössern. um -
Die nach Unabhängigkeit aufs neue anstrebett-dm Inhaber der nehmlichen Plaze eischjenenwtzt nichtmehr im Glanze der Erbvasallenschaft und förmlichzugcstandencr Rechte» Aber gerade dieses alles sichverwikligcn zu lassen, war das Ziel ihrer Hofnun-gen und Magstücke. Geschöpfe des Hofs, bis auf
den