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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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aber man sollte sich eher wundern, dag nicht mehreremörderische Anschläge gegen ihn gemacht wurden. Je.der Abergläubische hatte beständig solche Bilder vor Au-gen. Wie Ehud den König der Philister ermordet, Ju-dich den Holofernes zur Unzucht verleitet um ihn inihren Armen schlafend zu erwürgen, wie Samuel einenkriegsgefangenen König, gegen welchen Saul das Rechtder Nation nicht verletzen wollte, in Stücken haut.Niemand war damals unterrichtet, daß diese besondereFalle?luönahmen waren, Eingebungen, und ausdrück-liche Befehle, aus denen man keine Folgen ziehen durf.te. Man hielt sie für allgemeine Gesetze. Alles ver-leitete zum heiligen Aberwitz; alles heiligte den Mord.

Der herrschende Geist des Aberglaubens, derWnth und Unwissenheit, die Kenntnis des menschli-chen Herzens, und Ravaillocs gerichtliche Untersuchungüberzeugen mich, daß er keinen Mitschuldigen hatte.

SeineBckenntniffe, wie erste vor seinem Tod denRichtern ablegte, geben am meisten Aufschluß darüber, undbeweisen ausdrücklich, daß Jean Chatel einen Königs-mord begierig, um weniger verdammt, und Ravaillacum selig zu werden.

Man muß gestehen diese Ungeheuer waren in ih.rem Glauben sehr eifrig. Ravaillac cmpsielt sich mitThronen seinem Schutz - Patron St. FranciScuS undallen Heiligen, und beichtet, ehe er zur Folter geht.Er trägt seinen bepöcn Doceorcu auf, .den Sccretairzu versichern,'daß er sein Vorhaben der. König zu er-morden nie jemand entdeckt habe. Nur mit dem Je-suiten Pater d "Aubigni habe er von einigen Erscheinun-gen, die er gehabt harre, gesprochen. Und Aubigni istkilig genug um sich nicht mehr daran zu erinnern.