um Verzeihung gebeten, so solle er bedenken, daß erdieselbe auf keine andere Art erhalten könne, als wenner die Wahrheit gestehe; er bediene sich so kahler Aus-flüchte, daß man nicht anders vermukhen könne, alser sei) von jemand verleitet worden die gottlose Thalbegehen, deren Folgen wir sämmrlich empfänden.
Er sagte aus: wahrend seiner Gefangenschaftfey ihm von gar vielen Leuten zugeredet worden, Daßer dies Bekenntniß ablegcn solle; namentlich auch vomErzbischof von Ach, und mehrern andern Personen;es habe ihn aber niemand zu dieser That angetrieben,als nur sein eigener Wille; und wenn er gleich die arg«sie« Martern erdulden müßte, könne er weiter nichtssagen; wenn ihn Martern zum Geständnisse bringenkönnten, so wäre es allenfalls schon daran genug, daßihn ein Hiigcnot, während seiner Gefangenschaft imHotel de Raiz, eigenmächtig gepeinigt, und ihm denDaumen zerbrochen habe.
Man sagte ihm ins Gesicht, er sey ausdrücklichzu Verübung dieser Thar auscrsehen worden, weil ersich als Werkzeug zu allem Bösen gebrauchen lasse;denn es sey bekannt, daß er seine Eltern jederzeit aufdas schändlichste behandelt, und endlich an den Bet-telstab gebracht habe.
Sagte aus; dies befinde sich gar nicht so; seinVater und seine Mutter wären beyve noch am Leben,und würden das Gegenrheil aussagen; so auch alle dieihn kennten; falsche Zungen könnten ihm zwar dies zurLast gelegt haben, er sey aber unschuldig.
Wurde gefragt: wann er zu Brüssel gewesen sey?
Sagte auS: er sey nicht auS dem Königreich ge-kommen, und wisse nicht einmal wo Brüssel liege.
Nach'