Z!2
als am ersten Sonntage in der Fasten/ habe Beklag,ter im nemlichen Franciscanerklvster ju AngoulemeMesse gehört, sich mit Gott versöhnt, und einem Geist-licken des nemlichen Ordens, dessen Name ihm aberentfallen sey, diese freywillige Mordthat gebeichtet.
Wurde gefragt: was er unter dem Ausdruck frey.willige Mordchat verstehe?
Sagte aus: dies, daß er ausdrücklich in der Ab-sickt hieher gekommen sey, den König ums Leben zubringen, welches er aber seinem Beichtvater nicht ent-deckt habe, und dieser hatte sich auch nicht nach der Be-deutung jener Ausdrücke bey ihm erkundigt.
Wurde gefragt: ....
Sagte aus: damals habe er seinen Vorsaß auf-gegeben ; als er aber von dort abgereist und am ver-wichcnen Osterfest in hiesiger Stadt angekommen sey,habe er diesen Vorsaß von neuem gefaßt.
Wurde gefragt: wann er in hiesiger Stadt an-gekommen sey? ,
Sagte aus: er sey acht Tage nach seiner Abreisezu Fuß allhier angekommen.
Wurde gefragt: was er während seines Aufent-halts in hiesiger Stadl gethan habe?
Sagte aus: erhübe anfänglich im Wirthshausezu den fünf halben Monden in der Vorstadt Saint -Jacques logirt. Um jedoch näher bey dem Louvre zuseyn, habe er sich zu den drey Tauben in der StraßeSaint-Honorä cinquartirt. Auf dem Wege dahinsey er erst in ein Wirthshaus, nicht weit von denOuin-zevingt gegangen, wo er ein Logis gesucht, aber dervielen Gäste wegen keine Unterkunft gefunden habe.Da eben ein Messer auf dem Tische gelegen, welches
ihm