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daß man sogar den Duc de Montbazon mit in diesabscheuliche Verbrechen zu verwickeln sucht, welcherdoch nie den geringsten Verdacht gegen sich erregte,sondern vielmehr den Ravaillac beim: Arm ergriff „ndzurückhielt; als er dem Könige noch den dritten Stichversetz-n wollte. UeberdieS konnte der Duc D'Aumaledies Factum gar nicht bezeugen; weil er damals ausdem Königreiche verbannt und nach Brüssel geflohenwar, wo er auch im Jahr i6iy starb.
Noch weniger möchte ich behaupten, daß auchder Jesuit Pater Cotton an diesem KönigSmord Theilgehabt hohe. Die Roile welche man ihn in der Ln-disv-rs cts M O'bklpsmionek cks-AkiVuülue st/^n^or-lsnie spielen läßt, ist wider alle Wahrschein-lichkeit. In dieser Schrift gieb! man vor, er habe sichin besagter Stadt mir drey Mördern unterredet, wel-che den Vorsatz gefaßt hätten, den König umsiedenzu bringen. Diesen habe ersogar versprochen, daß er «neheiliqe ^esse zu jihrer Intention lesen wolle, damit ihnenGocr Much und Kraft zu Vollbringung ihrer Thar verlesthe; das heißt: damit der Allerhöchste Segen undGedeienzu einem der allerentsetzlichsten Verbrechen gäbe. Ich be-greife nicht, wie man so frech seyn kann, dergleichenTollheiten zu verbreiten, und ich glaube gänzlich, daßselbst der erbitterungsvvllste I * * * sich schämen wü»de, diesem Jesuiten, welchen Heinrich der Vierte soausserordentlich lieb hatte, und welcher fast allein dieZurückberusung seiner Ordensbrüder bewirkte, so etwaszur Last zu legen. Ich kann mich hier nicht weiter da-rauf cinlaffen, den Ungrund eines solchen Vorgebenszu zeigen, welches nicht die allergeringste Aufmerksamkeitverdient, und kann mich nicht genug darüber wun-dern , daß man auf den Einfall gekommen ist, dieseScharteke im vierten Bande des ssourna! sie bien-
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