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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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nungen und andere dergleichen Kunstgriffe den Ve»stand benebelten. Von Zeit zu Zeit versahen sic ihnauch mit Geld, ohne daß er wußte wo cs herkames war aber immer nur wenig, weil man besorgte, ermöchte seinen gefährlichen Vorsah wieder aufgcben,wenn er in bessere Umstande käme. Es sind Beweisevorhanden, daß man ihn sogar nach Neapel lockte ^),und daß er dort einer Versammlung beywohnte, diein dem Hause des Vicekönigs gehalten wurde ?), undaus Leuten bestand , die samt und sonders gleiche Ab-sichten hegten. Man ließ ihn auch zwey oder drcymalvon Angouleme nach Paris kommen; kurz, die ober«wähnten Leute wußten ihn dergestalt zu lenken, daßendlich seine verruchte Hand das vollbrachte, waSsie schon längst in ihrem Herzen gewünscht hatten.

Den Tag vor dem bereits veranstalteten Einzugeder Königin, welches eben ein Freytag war, Nach-mittags kurz vor vier Uhr, fuhr der König, und zwarohne Begleitung seiner Leibgarde, nach dem Arsenal,wo er mit dem Düc de Sully sprechen wollte, undlas unterwegs in einem Briefe ^). In der Stra-ße de la Feronnerie, die damals sehr eng war, ver-sperrten einige Wagen den Weg, so daß der Kutscherstill halten mußte. Die Beyläufcr giengen durch disFleischbänke bey Saint Jnnocent. Da trat dieser-sewicht auf eines der Hinterräder, bog sich über dieKutsche, uad gab ihm mit einem Messer zwey Sticheauf die Brust. Der erste glitschte zwischen den beydcnobersten Rippen ab, und drang nicht in den Körper;der zwcyte aber durchschnitt die Herzader oberhalb deslinken Hcrzohrs, so daß das mit der größten Gewaltherausströmende Geblüt den König erstickte, ehe ernur einen Laut von! sich geben konnte.

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