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habe, daß er alles, was ihm unter dem Siegel LeeBeichte anvertraut werde, sogleich wieder vergesse.
Der Delinquent beantwortete alle Fragen der Tom«missaricn auf eine solche Art, daß sie schlechterdings nichtauf die Spur kommen konnten, ob ihn jemand zu Ver-übung jener Greulthat verleitet habe, oder nicht. Im,wer versicherte er hoch und theuer, es habe ihm nie.man» dazu gerathcu oder Veranlassung gegeben, er ha-be auch sein Vorhaben nie gebeichtet, aus Furcht daßer verrathcn und sodann seiner Absicht wegen hingcrich-ttt werden möchte, ehe cs zur That komme. Er sey,sagte er, zu diesem Entschluß, welchen er eine Versu-chung nannte, eines Theils durch gewisse Betrachtungenund Erscheinungen bewogen worden, welche er zu einerZeit gehabt habe, wo er völlig munter und wach gewe-sen sey; andern Theils durch die Vermulhung, daß dieArmee des Königs dazu bestimmt wäre, den Pabst zubekriegen. Erhübe von einem gewissen Menschen ausAngouleme vernommen, daß der König sich verlau-ten lassen, seine Vorfahren hätten den Päbsien empor-geholfen, jetzt siehe es beyihm, sie wieder zu stürzen.Ein Soldat, mit welchem er über die Absichten des Kö-nigs gesprochen habe, hätte gegen ihn geäußert, er wür-de wohl noch gegen den Pabst mit zu Feld ziehn, denndie Ursach und Absicht des Kriegs gicnge ihn nichts an.Diese Worte hätten ihn hauptsächlich zu jener Mordthatbewogen, denn seiner Meinung nach sey es eben so viel alsob man Gott selbst den Krieg ankündige, wenn manden Pabst bekriege. Am letztverflossenen Weihnachts-feste hätten sich die Hugenotten zusammen verschworen,daß sie alle Katholiken umbringen wollten, und gleich-wohl habe sie der König nicht deswegen bestraft. Echabe zwar einigemal mit dem Könige.hierüber sprechenWollen, allein mehrere Personen hätten von seinen Re-N.Lwnkwürdigk.XlV.B, S den