L6z
'S-i
«»et
Yl!
jiit
«
il>z«Ü
ln«-
W
j§»
Deutschlands Fürsten sagten, mit dem Tode»icses Königs scy aller Glanz der königlichen Würdeerloschen. Die Schweizer und Niederländertrauerten und klagten, wie Kinder über den Vertust ih-res leiblichen Vaters. Mit Thronen in den Augensagten die Herrn Vene tiarier: unser guter Kö-nig ist todt! Unbeschreiblich war die Angst und Ban-gigkeit der kleinern Regenten, die unter der glorreichenund beglückten Regierung dieses großen Fürsten in un-gestörter Ruh und Sicherheit lebten, und sich auf ebendie Art in seinen Schutz begeben hakten, wie pch dieKüchlein vor den Nachstellungen des GcicrS unter denFiktigen ihrer Mutter bergen.
Die türkischen Kaiser pflegen zwar alle christlicheRegenten zu verachten, und glauben, cs fey unter ihrerWürde, sie für ihres Gleichen zu halten. Deswegen konn-te man sich nicht genugsam verwundern, als Moho-rn e v gestattete, daß man zwischen ihm und dem Mat-thias Corvinus eine Vergleichung anstellen durfte»Allein so wie Amu rat und Mahomed die großenund schönen Thaten jenes Fürsten bewunderten, sa äu-ßerte ihr Nachfolger, Achmed, als ihm die Nachrichtvon Heinrichs Tode hinterbracht wurde, das Reichder Christen habe seine stärkste Stütze verloren.
Ich sägte bereits weiter oben, man habe diesenTodesfall an Mehrern Orten mit Gewißheit vorher ge-wußt. So versicherte mich der Gesandte der vereinig-ten Staate», Herr D'Arcens, er scy erbötig, devKönigin mehr als hundert Personen vorzustcllen, wel-che die Wahrheit bestätigen würden, daß man inFia n«der» schon vor Ankunft der Eilboten davon benach-richtigt gewesen fey. Ich selbst hörte die Königin e»
R 4 zählen,