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von er nicht einmal in Kriegszeiten Gebrauch machte. Da«r sich bereits in so mancherley Gefahren und mitten durch
seine Feinde gewagt halte, so fürchtete er sich »in soweniger in der Mitte seiner Unterthanen. So rechnetees sich Alexander der Große zur Schande, daßer nicht über denGranieus gehen sollte, da er glück-lich über den Hellespont gekommen war. In allenPerioden seines Daseyns mangelte es jenem edeln Palm-baum nie an Früchten, und seine Geschichte stellt unseine Menge musterhafter Thaten vor Augen, die fastunglaublich scheinen. So wie die Sterne in ihrem Lau-fe eine ganz andere Richtung nehmen als unser Welt-körper , so nahmen auch leine Handlungen einen ganz ei-genen Gang, wonon sich gemeine und niedrig denkendeSeelen gar keinen Begriff machen können. Sie blen-den jeden, der die Vermessenheit hat ihren Schwung er-reichen und ihm nachfliegen zu wollen. Von dem T gsan wo er in den Krieg zog, ließ er seine erhabene Ge-burt, seine häusliche Angelegenheiten, seine Farm«lienverhältmsse, kurz alles aus der Acht, um seinPrivatglück dem allgemeinen Wohl aufzuvpfern.Kein Reuterhauptmann konnte sich so brav, so ta-pfer und beherzt in Gefahren betragen, wie er. Ge-fahren »n der Stadt; Gefahren zu Felde; Ge-fahren zu Wasser, und Gefahren auf dem Lande, ineinzelnen Gefechten, in Treffen, Schlachten und Rück-zügen. Ueberal! drohte ihm derTod, und überall gienger denselben getrost und muthig entgegen. Von tausendBeyspieleN dieser Art, welche iti seiner LebensgeschichteVorkommen, will ich nur einige zur Bestätigung dieserWahrheit anführen, damit mansche, daß niejein Fürst,was die Verachtung des Todes betrift, gerechtere An-sprüche aus den Bcynamcn des Tapfcrn zu machen hatte,und keiner den des Glücklichen in Rücksicht seiner K ug-heit mit größerm Rechte verdiente» Er wagte es einst,
sich