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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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t i abstatten wolle, welche das Zimmer hükeke, konnteaber zu keinem Entschluß kommen, noch weniger seineGcmüthsunruhe verbergen. Er war dergestalt außerFassung, daß er zur Königin sagte: er wisse selbst nicht,was er thun solle; gern möchte er zwar nach dem Arse-val geh.», aber er befürchte, daß er sich ärgern und inZorn g rächen werde. Die Königin gab ihm zur Ant-wort: ,,Gehen Sie doch ja nicht Monseigneur! Schi-ken Sie lieber jemand hin! Sie sind jetzt bcy guter Lau-«e; wie leicht könnte man Sie mrßmächig machen!"

Als er aus dem Cabinet der Königin zurückkam,schloß er sich ein, und sieng an zu schreiben: da er abereine solche Starke des Geistes besaß, daß er gewöhnlichMehrere Geschälte zugleich besorgen konnte, brach erschon bey der fünften Zeile wieder ab, und ließ dsnHerrn de Calv airs zu sich entbieten, welchen erzum venctianischtn Botschafter geschickt hatte, umzu erfahren, ob derselbe wohl geneigt sey, die mehr-mals erwähnte Streitigkeit auf eine gütliche Artbeyzulegen. Nachdem er sein Schreiben geendigt,und cs dem, welcher darauf wartete, übergeben hatte,trat er ans Fenster, rieb sich die Stirn, und sagte:Mein Gott, da drin steckt etwas, das mich außeror-dentlich ängstigt!" Die Aufbewahrung dieser Wortedankt man dem Herrn de Chastaignault, demder König in einer langen und sehr vertraulichen Unter-rcdung eröffncte, er habe in den vorhergehenden dreyTagen dreymal eine ganz ungewöhnliche Bangigkeit em-pfunden. In den höher» Regionen pflegt es immer zu stür-men; und Menschen die auf Thronen sitzen, werden auseben die Art von Kummer und Sorgen umhergetriebcn/wie andere, welche sich aus Schiffen befinden, von Windund Weilen. Das Gcmülh dieses Fürste» wurde vonallerlei) Gedanken beunruhigt, besonders auch deswe-gen.