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sich bey dm Marschallen', welche die Quartiere zu be.sorgen hatten, zu erkundigen, was für Anstalten sie inder Gegend von Saint Denis getroffen hätten, wiegroß die Anzahl derer fty, welche daselbst logiren woll-ten , was für Hindernisse man ihnen von Seilen derHauseigenkhümer in den Weg lege, und wo er dennsein eigenes Absteigequartier nehmen solle; welches letz-tere man ihm in der Gegend des Jakobspitals angewie-sen hatte. Hierauf begab er sich zu den Fcuillantinern,wo er der Messe vpn A fang dis zu Ende sehr andäch«tig beywohnte. In Ansehung des Gottesdienstes herrschtam französischen Hofe seit uralten Zeiten der Gebrauch,daß niemand wahrend der Messe mit dem Könige vonweltlichen Angelegenheiten reden darf. Alles was manan dieser Stätte mit ihm spricht, muß geistlichen In-halts seyu. Meistens ließ er sich das Evangelium und dieGebete vvrlesen, welche darauf Beziehung hatten.Wenn Sr. Majestät bisweilen erst nach zwölf Uhr indie Messe kamen, hielten Sie es nicht unter Ihrer Wür-de, sich diesfalls bey den Prälaten zu entschuldigen, undzu sagen: ,,Unsere Geschäfte haben unS einmal wiederan der Andacht verhindert, Freylich beten wir ebenauch, wenn wir für das Wohl der Welt arbeiten, unddies ist die Ursache, weswegen wir mitunter an Arbeits-tagen um die Messe kommen. ,,Das heißt wohl recht,den Gottesdienst um Gotteswillcn versäumen."
Ehe ec zur Tafel gieng, ließ er stch in seinem Ca»binet vom Herrn D'Teures, welcher eine Recognvs-cirunq am Flusse Gemois vorgcnommen hakte, vondem Erfolg seiner Reise Bericht erstatten. Aus seinerErzählung erhellte, daß stch der Uebergang über jenenFluß, dessen Möglichkeit von andern bezweifelt wordenwar, auf eine ganz leichte, sichere und b qucme Artvcr-anstultcn lasse, wenn er in der Gegend von ChateauRenault, einem der Prinzessin Conty zugehörigen-
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