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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
Entstehung
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Pferd mit dem Schmuckkasten; der Zelter der Köm-gin; das Pferd mit dem Köcher; und außerdem nochem zahlreiches Gefolge von allecley Leuten, die samt undsonders so reich und köstlich gekleidet waren, als es die«ser feyerliche Aufzug erheischte. Die Königin hatte dieBefehlshaber der vier Gardecompagnien und der hun-dert Schweizer, den Großprevot, die Hakschier. Huis.siers, Wappenherolde, Trompeter, Haurbvisten, Trom-merschläger, Pfeifer und andere Spielleute, mit ihrerLivercy beehrt. Auf dem Plahe Saint tazare wareine Bühne errichtet, wo die Königin die Cvmpliinen-ke, Glückwünsche, Lobreden und andere Ehrenbezeugun-gen angenommen haben würbe, weiche ihr die Gemein-de , die sämmtlichen Körperschaften, die Dicastenen,und alle Faculräccn der Universität Paris darbringenwollten. Zu dem Ende würde der Kanzler von Gr.Majestät in seinem Dunkelrothen mit carmoisinfarbenSeidenzeuqe gefütterten Sammctwams, seinem rothenAtlaßmancel, und seinem Sammethuce erschienen seyn.Gerne Vorgänger pflegten sich bey sülchen Gelegenhei-ten in Gold und Silber z» kleiden, er aber wollte sichin einem bescheidener» Anzuge zeigen.

Alles war auf den nächsten Sonntag in Bereit-schaft. Kein Aufschub, kein Hinderniß fand mehr stakt.Die Königin war ungemein darüber vergnügt, daß derKönig nun keine Ursache mehr hatte, flch über die Ver-zögerung seiner Abreise zu beschweren» Der bevorstehen-de Freudengenuß konnte durch nichts mehr gestört wer-den, als nur durch etwas, das man nun und Nimmer-mehr erwartet hatte. Aber die Gedanken der Menschengehen leider vorüber wie der Hauch; ihre Entschlüssesind Schimären, ihre Vergnügungen Tand. FürstenWerden nur allzuoft durch Erdichtungen hintekgangen;wenn sie am wachsamsten sind, schläfert man sie durch

Mär»