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kosten anweisen ließ, mit den Worten ausfchlug, er ha,te bey diesem allen keine andere Absicht gehabt, als Gottza gehorsamen , und Sr. Majestät einen Dienst zu er-weisen; deswegen schlug auch der König diese Nachrichtgar nicht in den Wind, sondern hatte vielmehr einegute Meinung davon.
Nun, da das Unglück geschehen ist, wird man,cher vorgeben, daß er es vorhergesagt habe. Jeder wirdden Wahrsager spielen, und überall wird man wahr-nchmen, daß Cassandra die Wahrheit verkündigte,aber leider bey niemand Glauben fand. Wir wollendermalen nicht weiter fortfahrrN, sondern die Beweise,daß jene Prophezeihungen nur allzugegründet waren,auf morgen verspüren.
Der König stattete der Königin, welche in ihremCabinct soupirte, und sich von ihren Hoffräulein bedie-nen ließ , seinen Besuch ab, sprach Mit ihr, trank auchein paarmal, doch auf eine Art, als wenn es ihm nichtsowohl darum zu rhun fty, den Durst zu stillen, als viel-mehr daS was er im Becher ließ zu versuchen, und giengschnell wieder fort, um sich zur Ruhe zu begeben. Daseine Gedanken unablässig mit seiner Armee beschäftigtwaren, so nahm er, als er sich wieder in seinem großenCabinct befand, kurz vor Schlaftngehn, den Durde Präslin beym Arm, lehnte sich traulich aufihn,und sagte: „Meine bevorstehende Reiftwill vielen garnicht gefallen; da ich aber gerechte Sache habe, unddas Unrecht auf ihrer Seite ist, so wollen wie unketGottes Veystand das Beste hoffen." Die Königin warnoch in ihrem kleinen Eabinek, als er stch zu Bett be-gab, und unterhielt sich noch eine Zeit lang mit allerlei)Dingen, welche kheils geschehen waren, khcilsnochge-. schehen sollten. Ihre guten und getreuen Dienet, waren
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