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den nemlichen Gesinnungen durchdrungen fühlten, tvel.che jenes große Llcht der morgenländischen Kirche beleb«ten, das seinen Vertrauten die Lehre an das Herz leg-te, sich in ihren größten Vergnügungen des Todes zuerinnern. Sie gedachte an die, deren Namen sie führt,die bey dem Tode ihres eingebohrnen Sohnes die Freu-de, welche sie über dessen Geburt empfunden hatte, sehrtheuer bezahlte, und deren Wonne, als sie in ihrer Glo-rie über alle himmlische Heerscharen erhöht wurde, ge-wiß nichts» groß war, als der Schmerz und die Todes-angst, von welcher damals ihr Herz zerrissen ward, alssie ihn zwischen den beydcn Uebelrhätern am Stammedes Kreuzes hängen sah.
Der König wendete seine ganze Aufmerksamkeit aufjene Csremonien, und sagte nachher r die Vortrefflichkcitder katholischen Kirche leuchte einem doch auf eine sehrdeutliche und überzeugende Art in die Augen, wenn,man so, wie bc» dieser Gelegenheit wahrnähme, daßsie ihre ganz eigenen Gebräuche und Ritualien habe,welche recht eigentlich darauf abzweekten, der königlichenMajestät ihre gebührende Ehre zu erweisen. Alle an-kere Religionen hätten nichts Aehnliches aufzuzeigen,sowohl was die Salbung der Könige, als die zu einersolchen Handlung verordncten Diener betreffe. Hier-auf erwiederte jemand: unter der Hülle dieser Ceremo-mm lägen sehr wichtige Geheimnisse verborgen; selbstder geringfügigste und unbedeutendste Umstand, habeseine sehr guten Ursachen. Sogar der Dampf, welcheraus dem Rauchsüß cmporsteige, habe seine eigene Be-deutung, denn er stelle das Gebet und die frommenWünsche vor, welche die Gläubigen gen Himmel schick-ten. Dies erinnerte ihn an die vortreffliche Rede, wel-che der Cardinal von Perron über diesen Gegenstandgehalten harte, und worin er jene Gebräuche auf eben
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