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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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terhandlungen bewirken, wenn auch die Nachricht, wel-che sie jedoch für unwahr hielten, gegründet seyn soll»te, baß die Königin von England sehr große Aner-bietungen gemacht habe. Denn ihr Gesandter habeschlechterdings mit niemanden negvziircn! wollen, ob ihmgleich der König zu erkennen gegeben habe, er solle zuParis bleiben, und mit dem Connetable sowohl alsmit noch einigen andern Personen in Unterhandlung tre-ten. Die Absicht des Königes sey hiebey bloß sdieft,daß der Gesandte nicht nach Bretagne reisen, undclwan den französischen Ketzern zu nahe kommen möge;weil man in diesem Fall einen Aufruhr befürchte.

Unter diesen Umständen, und da sich der Königmit einer Armee in Bretagne befand, war dem Le-gaten , der langwierigen Verzögerung wegen, gar nichtwohl zu Muthe; und ob er sich gleich, gegen den Willeneiniger Personen, entschlossen hatte, geduldig auszuhar-ren, so konnte er gleichwohl seine Besorgnis; nicht ber-gen. Zur nemlichen Zeit bekam er wieder einen An-fall von seinen Steinschmerzcn» Noch mehr schlugihn ein Schreiben auS Flandern darnieder, wel-ches vom fünften datirk war, und die Nachricht ent-hielt, der Cardinal Aldobrandini sey plötzlichvvn Ferrara nach Rom gerecht, und dieses führeauf die Vermuthung, der Pabsi möge vielleicht von ei-ner schweren Krankheit befallen worden seyn: Nuil

war sreylich dieser Brief, welchen der in Flandernresidirende Nuntius von dort abgeschickt hatte, vom fünf-ten März datirt; der Legat hatte aber auch noch einenandern, unterm zwanzigsten Februar, vom CardinalAldobrandini selbst erhalten, aus welchem sich er-gab , daß ec damals sich vorgenvmmen hatte, erst nachdem Feste von dort abzureisen; indessen ließ sich hierausgleichwohl nicht folgern, daß er seinen Vorsatz nicht üb-

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