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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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105
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befürchte, nöthigt mich, zu bitten; undVas Gute, das ich hoffe, bewegt mich, Ihnenals Minister und Staatsdicner zu rathen»flebrigens lege ich Ihnen diese Sachenochmals nach meinem besten Vermögen,und mit aller Ihnen sch nldige »Zuneigungan das Herz." Die Franzosen antworteten zuerst;er könne versichert stylst, daß man in der Zwischen-zeit, während welcher die Antwort des Königs erwar-tet wurde, gewiß nicht müffig bleiben werde. Maufty schon damit beschäftigt, die Friedensartikel zwischenFrankreich und Spanien zu Papier zu bringen,und sie würden dieselben bis auf die Unterschrift fertig marchen. Sie verlangten sodann insgesammt, der Legatsolle ihnen doch seine Meinung sagen, binnen welcherZeit wohl die gütliche Entscheidung erfolgen werde, undob vielleicht mittlerweile der Friede, oder wenigstens einWaffenstillstand zwischen Frankreich und Savoyenzu Stande gebracht werden könne. Anfänglich machteer einige Schwierigkeit seine Gedanken hierüber zu eröff-nen , als man aber nochmals mit wiederholten Bittenin ihn drang, sprach er: man müsse den PabstHey dieser gütlichen Entscheidung so unbe-schränkt schalten und walten lassen, alses nur immer geschehen könne. Vorläu-fig habe man hierzu e inen Termin von ei-nem halben Jahre bestimmt, der abervielleicht vom Pabste auf ein ganzes aus-gedehnt werden dürfte. Wäre es möglich,so solle man auf der Stelle lieber gleichFrieden machen, als einen Waffenstill-stand schließen. Immittelst sollten dieSachen, während des zur gütlichen Ent«scheid»ng anberaumten Termins in ebendem Zustande bleiben wie zeither. Es

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