Schreiben enthalten wären, zu genehmigen. Es Le«stünden dieselben darin, daß man die ganze Streitsache,besonders aber dir Frage, ob der vorhergehende, vomHerrn von Silleri Unterzeichnete Tractat zu befolgenscy, oder nicht, dem Unheils des PabsteS zur Entschei-dung vvrlegen solle. Die Franzo'en xrvtestirtey,und machten die Einwendung, die Sache fty nicht ge-hörig vorgctragen, denn ans dem Schreiben des Kö-nigs sey dieser Umstand nicht zu ersehen, indem solchesgar nichts bestimmtes enthalte. Sie sähen sich folglich ge-«öthigt, wegen dieser allgemeinen Fodcrung, sich ncmlichdem Urthcile des PabsteS zu unterwerfen, nochmals anLen König zu schreiben, indem sie hierüber ohne eineneue Vollmacht unmöglich etwas beschließen könnten,da dieses eins ganz neue Foderung sey. Sie glaubten
indessen, Seinel Majestät würden diese ganz besondere
Foderung, so bald sie Dcnenselben hinierbracht würde,unfehlhar verwerfen, so wie sie hingegen Höften, daßSeine Majestät den Antrag, die gestimmten Streitig-
keiten durch eine gütliche Ucbereinkunst abzuthun, ge-
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uehmigcn würden. Nach einigen Einwendungen begabensteh die spanischen Deputirtcn nebst dem savoyischen Ge-sandten bey Seite, und dispukirten eine Weile mit ein-ander. Als der Franziskancr-Genera! wahrnahm, daßste nicht Übereinkommen konnten, gicng er auf sie zu,und gab ihnen seirun Unwillen darüber zu erkennen, daßste von dem abwichen, was ste mit ihm verabre-det hätten. Als sie insgesamt wieder zurVersammlungzurückgekommcn waren, sagte der savoyischc Gesandte,er fty es zufrieden, daß man bey dcm Könige auf einenallgemeinen gütlichen Vergleich ankrüge. Zugleich dank-te er dem Legaten für seine Vermittelung , und bat ihn,dieselbe so lange fortzuschcn, bis man bis EinwilligungSeiner Allerchristlichsten Majestät erhalten habe. DieFranzosen machten sich hieraus anheischig, an ihren Kö-nig
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