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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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verfügt hätten, und das größte Vertrauen zu einander,hegten. Hierauf erbot er sich, beydrn Parteien mitgleicher Geneigtheit zu dienen, und schloß endlich mitder Versich erung: da der Pa bst ihr,'gemeinschaftlicher Va-ter scyn wolle, und auch wirklich sey, so werde sich auchdessen Legat nieder^ mehr noch weniger auf die eine oderdie andere Partey »eigen ; denn er habe hicbey keine an-dere Absicht, keinen andern Zweck, als Gott und dergesa-ninten Christenheit einen Dienst zu leisten. Hier-auf antworteten die Deputaten: eS sey ihr ernstlicherVorsatz und Wille, den Frieden wieder herzustillcn,und sie Höften nicht nur denselben zwischen den beydenKronen, sondern auch mit ihren Verbündeten, nemlichmirEngland und de» Niederlanden zu Standezu bringen. Nun folgte eine langwierige Unterredung, inwelcher die Parteien einander viel Vertrauen und Höf-lichkeit erzeigten. Endlich machten sie unter einanderaus, daß sie des andern Tags wieder Zusammenkom-men, sich wechselscicig ihre Vollmachten vorzeigen, undwenn diese zureichend befunden würden, in ihren Be-schäftigungen fortfahren wollten. Nach dieser Verabre-dung gicngen sie mit Einbruch der Nacht auseinander.

Des andern Tags war wieder Versammlung; derLegat prvponirte, was mau vornehmen sollte, unddie Dcputirtcn zeigten einander ihre Vollmachten. Die-se waren von folgender Art. Die von Seifen Frank-reichs, war sehr weitläuftig und frcymülhig; eben soverhielt es sich mit der von Spanien, die auf denCardinal von Des! erreich gestellt war: Sie war in

ss Mischer Sprache abgcfaßt, diejenige hingegen, weicheder besagte Cardinal seinen Deputaten gegeben hatte,war französisch. Die Vollmacht des Königs von Spa-nien erwähnte der Verbündeten nicht; aber jene desbesagten Cardinals übertrug den Deputieren das Recht,

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