der Vierte m Rom zu Gunsten Frankreichsergehen !« ß, und kauft deren er dieser Macht das RechedrS Vorrangs ,uusprochcn hatte. Zugleich erklärte er,cs sei, seine Pflicht, was der Pabst gethan habe, z»vcrrheidigen und aufrecht zu erhalten. Der Legat gabhieraus gute Worte, versicherte sie, er habe, keineswegsdie Absicht, ihnen das geringste zu entziehen, undmeyn-te. die andern würden vielleicht nachgeben, da sie bloßDe.uti'.re des Cardinals von Oesterreich wären»Heer von Bellievre erwiederte: sie seyen derMeinung, d«ß sie es mit den Deputirtendes Königs non Spa stell und nicht mit je«nen des Cardinals von Oesterreich zu thunhätten. Der Legat antwortete, da der Cardinal Be«vollmachtigker des katholischen Königs scy, so könne erstatt seiner solche Deputirten ernennen, mit welchenman eben nicht geradezu im Namen des katholischen Kö-nigs, sondern nur als mit solchen Personen zu unter-handeln brauche, die von dem Cardinal subdelegirt wä-ren. Dies stellte den Herrn von Bellievre keines-wegs zufrieden; er sagte vielmehr, che man noch vonetwas and» > m rede, müffejmau vor allen Dingen die Voll-machten untersuchen, und hierauf begab er sich ohnewelkeres nebst dem Herrn von Sil leri weg. Nunschloß sich der s'gat mit dem Fcanziskanerg neral ein,um diesen schwierigen Umstand mit ihm zu überlegen,welcher ihm. wie es auch wirklich der Fall war, vonder äußersten Wichtigkeit schien. Der Kardinal äußer-te gegen ihn, die Flamander würden zuverlässig nichtriachgebcn, und in dieser Besvrgniß kamen sie aus denEu-fall die Sache durch folgenden Vorschlag zu vermit-teln: der Bischof von Mantua sollte als Nuntius sei-ner päpstlichen Heiligkeit den Zusammenkünften mit bey-wohnen; und wenn der Legat seinen Plah an dem einenEnde der Tafel nähme, so solle er sich dergestalt sehen,
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