38 -----------
Wort davon erwähnt, daß er dem Könige nach demLeben trachte. Gegen alle diese Zeugen, welche ihmyntex die Augen gestellt, und deren Aussagen in sei-mm Beyseyn verlesen wurden , hatte er nicht nur nichtsrinzmvcnden , sondern er gestand auch, daß ihr Zeug-niß der Wahrheit gemäS sey, bis auf den einzigen Um»stand,, daß er dem Bramaleon das Vorhaben, wel.ches er gegen den König im Schilde führte, entdeckthaben solle; doch laugneke er nicht, daß er zweymal-bcy den Jacobite n mir ihm gegessen und getrunken habe.Nachdem nun jugoli die peinliche Klage auf dieseAct gehörig eingeicittt hatte, deputirte der König, durcheigene diesfalls auSgcfirtigte Befehle, sechs Mitgliederseines StaatSrakhs, und unter diesen zween Präsiden-ten der obersten Iustizstellen, welche daö VerbrechendesBarriere voilenyS untersuchen und über ihn nach Urthcilund Recht erkennen sollten. Daß nicht hinlänglicheja mehr als zu viele Beweise vorhanden waren,kraft deren er für schuldig erklärt und seines Verbre»chenS überführt werden kann, ist nicht dem geringstenZweifel unterworfen ; er, welcher daS Bekenntniß ab«hegte, daß er Willens gewesen sey. den König vor seinerBekehrung zu ermorden, und noch nach dessen Ve»kchrung vier Hcdensgeistliche zu Lyon um Rathfragte,ob er ihn yechtmäßigerweise ermorden könne; er, demein angesehener Zeuge unter die Augen sagte, daß er zueben der Zeit mit ihm getrunken habe, wo er eben imBegrif gewesen sey, sich in der vorerwähnten AbsichtHM königlichen Hofe einzufinden, und vonj welchem erdem Könige nach allen Merkmalen, woran man ihn er-kannte, beschrieben worden war; er, den sein Gewis-sen dergestalt quäste, daß er gleich bcy seinem Eintrittins Gcfinigriiß statt der Nahrungsmittel bloß Gift be-gehrte; bey dem man ciy Messe? voy obbeschriebenemEalibre fand; ?r, sage ich, der seinem Vergeben zu