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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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Einzelne aufzuopfem zugäbe, gegen sich selbst schür-zen? Das Laster erschrickt vor seiner eigenen Ge-stalt/ wenn sie in ihrer ungeheuren Vollendung sicherblicken läßt. Jnconsequent bleibt es auf halbemWege stehen.

II. In dem Regierungsplan Heinrichs desGroßen stund unverrückt: Zähmung von Spa-niens Ucbermacht! oben an. Der lange Kampfder Ligue was ward er in seinen letzten Jahren alsein blutiger Versuch: wie weit Eine Parthie inFrankreich unfrauzösisch genug gemacht werden kön-ne, um sich zum Organ verbrauchen zu lassen,durch welches ihr Vaterland in ein Anhängsel deshochgebietenden Spaniens verwandelt werden soll-te. Das Experiment mislana. Zu keiner Zeithat es den Franzosen erträglich geschienen, einenauswärtigen Schiedsrichter ihrer Unruhen anzuer-kennen. Nach tausend vergeblichen Anstrengungenmußte sich der in seinen Gedanken einst unüberwind-liche Philipp nicht btos aus Frankreich völlig zu-rückzichen. Mitten in Paris, wahrend Heinrichseine Königsstadt wieder in Besiz bekam, giengfür den spanischen Weltmonarchen auch Belgienverloren. Er mußte dies nicht zu bemerken scheinen.Mit großer spanischer Kaltblütigkeit wurde-mach demleztenzvergeblichen Unternehmen, der Ucbermmplrmgvon Amiens, der Friede zu Vervins so abgeschlos-sen,