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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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daß der Admiral, ein großer Freund von Zucht undOrdnung, nachher mehrmals sagte, er wollte liebersterben, als wieder in diese Verwirrungen mit verwi«ekelt werde», und vor seinen Augen so viel Böseö ver»üben sehen.

Kurz der Friede wurde unter leidlichen Bedingun-gen angenommen, und zu dessen gänzlicher Versicherungerhielt man was man zu fordern nicht einmal ge-wagt , und in den vorhergehenden Friedensschlüssen nieerhalten hatte vier Städte.

Der Anfang der Unterhandlung geschah schon nachder Belagerung von St. Jean d'Angeii. Sie gierigdurch ein Paar sehr brave Cavaliere, die Herrn vonTeligny und BeauvaiS la Nocle, die sehr redlich dabeizu Werk giengen; und hakten die Katholiken damalsgleich erträglichere Bedingungen angeboken, so würbendie Calvrnisten, bei der mißlichen Lage worin sie sichbefanden, wahrscheinlich zugegriffcn haben. Da sieaber sahen daß ihnen durchaus keine Religionsübung,sondern bloße Gewissensfreiheit zugestanden werden sollte,so wurden sie desperat darüber, und gezwungen, ausder Noch eine Tugend zu machen. Wie nun die ZeitAendernngen hervorbringt, so waren die felgenden zuihrem Vortheil, so daß ihr Much sich wieder erhob, undihre Hoffnungen neue Stärke gewannen.

Die beste Zeit zu Friedensvorschlägen ist, wenn manden Vorrheil im Krieg auf seiner Seite hat. Gewöhn-lich macht aber dieß den Sieger so aufgeblasen, daß ernichts davon hören will. Der König that daher sehrweislich, daß er sich darauf einließ; denn die Fortsetzungdes Kriegs brachte ihn um seine Vergnügungen, zerstörteden Gehorsam und die Liebe seiner Unterhanen woraufer Anspruch hatte; saugte das Land aus, erschöpfte dieFinanzen und rieb seine Macht auf. Allein sagtvielleicht jemand der König von Spanien machte es

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